Schwarz-Weiss trifft Far­be.

© 2026 Dario Zim­mer­li

Dario Zim­mer­li foto­gra­fiert Men­schen. Nicht ihre Rol­len. Ihren Moment.


Als er Gior­gio Avan­ti besucht, fin­det er einen Maler zwi­schen Büchern, Lein­wän­den und Musik. Der Ate­lier­bo­den trägt mehr Far­ben an den Schu­hen als man­che Lein­wand am Anfang. Und Avan­ti sagt einen Satz, der bleibt: «Ich den­ke an nichts, wenn ich male. Ich sehe Far­ben.»


Zim­mer­li ant­wor­tet dar­auf mit Schwarz-Weiss. Ein schö­ner Wider­spruch. Denn je weni­ger Far­be sei­ne Foto­gra­fien zei­gen, desto mehr beginnt man sie zu sehen.


Es ist die Begeg­nung zwei­er Bild­spra­chen. Der Foto­graf ver­traut dem Licht. Der Maler der Far­be. Bei­de dem Augen­blick – die­sem flüch­ti­gen Gast, der nie anklopft.


Die hier gezeig­ten Foto­gra­fien stam­men aus Dario Zim­mer­lis Por­trät­se­rie STO­RIES.


Fotos: © 2026 Dario Zim­mer­li – STO­RIES